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Weitere 1.350 Euro für Projekte vergeben

Am 7. Juli 2016 wurde zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Teil aus dem 5000-€-Topf für Nachbarschaftsprojekte vergeben. Fünf Initiativen aus dem Stadtteil kamen in die ECKE, um sich der Bewertung der Jury zu stellen. Die Jury wurde in dieser Runde gebildet von Bettina Heymann, Alex Krippahl von „Emmaus“, Kurt Bachelier und Reiner Gropp als Vertreter des Viertelsrats. – von Reiner Gropp

Einige hatten ihre Projekte bereits beim letzten Stammtisch in der ECKE vorgestellt, andere hatten sich mit perfekt vorbereiteten Flugblättern auf diese Jurysitzung vorbereitet, so dass es der Jury angesichts des an diesem Tage stattfindenden Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft bei der EURO 2016 leicht fiel, schnelle Entscheidungen zu treffen. Alle Teilnehmer kamen pünktlich zum Anpfiff an die Bildschirme.

Alle Projektinitiativen wurden mit Fördermitteln bedacht. Sie mussten sich  nach den Leitpunkten der Projektförderung – gemeinnütziges Ziel, Förderung des Zusammenlebens, Sichtbarkeit im öffentlichen Raum und Offenheit für alle Bürger des Stadtteils – einer Bewertung unterziehen.

Der Initiative des Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, vertreten durch Helga Loos, wurde ein Betrag von 100,00 € bewilligt, damit die Projektidee eines „Muttersprachlichen Stadtteilführers“ und eine Teilnahme am Nachbarschaftsfest der Nachbarschaft Samtweberei durch eine besondere Schau sichergestellt werden kann. Die Jury bat hier auch, die Idee weiter zu verfolgen und eine genauere Projektvorstellung in der Herbstsitzung der Jury vorzustellen.

Auch für die Initiative „OSKAR“, vertreten durch Helmut Jüngel, welche sich dafür einsetzt, eine Hundewiese im Samtweberviertel einzurichten, wurde eine Förderung von max. 250,00 € für die Erstellung von Flyern und Informationsmaterial bewilligt. An diesem Punkt hatte die Jury lange inhaltlich diskutiert, ob alle obigen Kriterien erfüllt wurden. Letztlich war für die Bewilligung des Betrages der gemeinschaftliche Gedanke maßgebend, der der gesamten Initiative zu Grunde liegt.

Besonders gut ausgearbeitet war die Projektidee „LABYRINTH – Weg zur Mitte“. Mit einer konkreten Idee und der passend ausgesuchten Örtlichkeit am runden Platz im Hof zwischen Marktstraße und Dreikönigenstraße wurde die Projektidee begeistert aufgenommen und ein Betrag von 300,00 € zugesprochen. Alja von Stülpnagel Muniz und Sabine Kreuer freuten sich über die bewilligten Zuschuss.

Ebenfalls gut in der Öffentlichkeit sichtbar wird das Projekt „Rolltormaler“ von Clemens Brück auf der Gerberstraße sein, das mit 200 € unterstützt wird. Hier soll das Rolltor der Freien evangelischen Gemeinde, seit kurzem auch das Zugangstor zur Fahrradbörse der Caritas, mit einer großen farbigen Grafik gestaltet werden. Für andere Untergründe sucht die Initiative noch weitere Wand- oder Torflächen, um auch an anderen Stellen Kunst in das Viertel zu bringen.

Last but not least stellte sich Sven Linnert mit dem Projekt „Tape Art 2“ vor. Hier werden einige Jugendliche, ausgestattet mit vielen unterschiedlichen farbigen Klebebändern, ein daraus erstelltes Wandobjekt im Viertel erschaffen. Bereits der erste Aufschlag von Tape Art war ein schöner Erfolg. Die Jury entschied, dass auch eine Vertiefung des Projektes durchgeführt werden sollte und bewilligte die in dieser Runde größte Fördersumme von 500,00 €.

Alle geförderten Projekte wurden aufgefordert, ihre jeweilige Idee zu dokumentieren und in Die Samtweber, der Zeitung des Samtweberviertels, und der Internetseite der Nachbarschaft Samtweberei zu veröffentlichen.

Die nächste Jurysitzung wird im Frühherbst stattfinden und rechtzeitig bekannt gemacht. Wer eine eigene Projektidee entwickelt hat, der kann sie HIER einstellen. Bei Fragen hilft gerne auch der „Projektkümmerer“ Reiner Gropp (Kontakt über die UNS).

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